SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.2.2012
Salva - Thirst
Karfagen - Lost Symphony
Sky - Sky 2
20.2.2012
Circle - Panic
No Name - 20 Candles
Paul Cusick - Focal Point
19.2.2012
Musica Ficta - A Child & A Well
Iasos - Inter-Dimensional Music
17 Pygmies - CIII: Even Celestina Gets The Blues (A Tale of Love and Quantum Physics)
Shaolin Death Squad - Five Deadly Venoms
Vampillia - Alchemic Heart
Hawkwind - Hall of the Mountain Grill
Flammärion - Ignition
18.2.2012
The Jelly Jam - Shall We Descend
Dream The Electric Sleep - Lost and Gone Forever
Saturnia - AlphaOmegaAlpha
Quantum Fantay - Bridges Of The Old Fishingmine
Aavikko - Back From The Futer
ARCHIV
STATISTIK
17514 Rezensionen zu 11914 Alben von 4447 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Konchordat

The New Crusade

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Konchordat Music
Durchschnittswertung: 8.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Stuart Martin Voice, Guitars, Keyboards
Steve Cork Bass Guitars, Moog Taurus Bass Pedals, Keyboards

Gastmusiker

Liam Green Roland V Drums

Tracklist

Disc 1
1. New Crusade 14:29
2. A Coming Of Age 9:44
3. Panic Room 12:12
4. Heaven's Gate 5:42
5. Scars Inside 4:35
6. Time To Go 9:10
Gesamtlaufzeit55:52


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @ (Rezension 1 von 3)


Neo-Progressive Rock der alten Schule ist nicht mehr en vogue - wenn er aber so dynamisch und kraftvoll gezeigt wird wie auf dem 2.Album der Briten Konchordat, dann will man mitrocken.

Gegenüber dem Debut machen Konchordat in allen Belangen deutlich Fortschritte: Kompositionen, Produktion und Sound sind spürbar professioneller. Die Gitarren sind omnipräsent im Tiefenbereich, wodurch eine gewisse Grundhärte und klangliche Fülle entsteht. Die Keyboardsounds mit viel Chören oder Orgel werden ergänzt durch Klänge wie man sie aus den 80ern von Marillion oder Pallas kennt.

Drums aus der Dose –so klingen sie- lassen das Ganze recht klinisch klingen. Sie passen aber ähnlich gut ins Bild, wie auf den Debutalben von Magellan oder Threshold. Im Booklet ist ein Drummer angegeben – aber möglicherweise hat er auch nur geschickt programmiert. Die Entwicklung des Sängers gegenüber dem ersten Album ist bemerkenswert: In den aggressiveren Parts erinnert an den alten Fish, in den höheren Tonlagen an Ex-IQ-Sänger Paul Menel.

Die vielschichtigen, symphonischen Arrangements bilden die Basis für epische Tracks, in denen ebenso Platz für rockige wie sakrale Abschnitte ist. Die vielen Tempowechsel sind geschickt integriert: Es gibt Stakkato-Themen, überbordende Keyboardkaskaden, straightes Riffing und ausladende Keyboard- und Gitarrensoli. Dass Keyboards und Gitarre die Melodien häufig parallel spielen, kreiert hymnische Abschnitte. Das sorgt für euphorische Momente.

Überwiegend geht es mit ordentlich Tempo zur Sache und damit hebt sich die Band aus dem klassischen Neo-Prog Umfeld hervor. So weit wie Arena, Pendragon oder Galahad mit ihren Alben in den Jahren 2009-2012 gehen sie im Bolzgrad allerdings nicht.

So kraftvoll das gesamte Album durchgezogen wird – es endet mit einer unglaublich elegischen Nummer, wo man beim nicht enden wollenden finalen Gitarrensolo fast schon ein Steve Hackett-Poster aufhängen möchte.

Ein cleverer Mix aus packenden Melodien und viel Energie lässt dieses Neo-Prog-Album trotz seiner unvermeidbaren Vergangenheitsbezüge als das vielleicht modernste Album seiner Art in den letzten Jahren da stehen – sehr gelungen.

Anspieltipp(s): Panic Room
Vergleichbar mit: IQ, Arena, Pallas, (frühe) Marillion, (neuere) Pendragon
Veröffentlicht am: 6.1.2012
Letzte Änderung: 6.1.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 2 von 3)


Die Briten nehmen uns für eine knappe Stunde mit auf ihren Kreuzzug durch die Gefilde neoprogressiver Rockmusik. Eine Hörreise, die sich wegen schöner Melodien und einer gelungenen Mischung aus robust-rockigen und eingängigen Songs als abwechslungsreich und unterhaltsam erweist.

Bis auf wenige Ausnahmen, wenn z.B. der Opener ein paar „Längen“ aufweist oder die Gesangsleistung nicht so ganz zum Gesamtkonzept eines Tracks passen mag, liefern Konchordat ein gelungenes Beispiel für modernen NeoProg ab und sind dann am stärksten, wenn sie das Tempo hoch halten und/oder die symphonische ProgSchiene bedienen.

Immer wieder dringen dabei in den Arrangements die schmissigen Passagen durch, die früher bei Arena oder Pallas, zum Teil auch bei Pendragon an der Tagesordnung waren. Konchordat stellen solche Melodiebögen auf ein frisches, dynamisches Soundgerüst, das überwiegend von einem rockigen Gitarrenunterbau gestützt und durch kompakten Keyboardeinsatz ergänzt wird.

Hervor zu heben sind die recht „giftigen“ Gitarrenparts in „Panic Room“, die schwebenden Keyboards am Ende von „A Coming of Age“ und der atmosphärisch sehr dichte Schlusstrack „Time to Go“, bei dem zwar der Gesang nicht so recht überzeugen kann, der jedoch mit dem langen elegischen Gitarrensolo als Schlussteil alles wieder gut macht.

Arena war gestern, der würdige Nachfolger heißt Konchordat. Die Band wird, wenn sie so weiter macht, auch die nächsten Kreuzzüge erfolgreich bestreiten und Hörer hinzu gewinnen.

Anspieltipp(s): A Coming of Age
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.1.2012
Letzte Änderung: 25.1.2012
Wertung: 10/15
mit "+" Tendenz

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Verzeihung, wenn ich hier nun den Spielverderber gebe, aber das hört sich für mich doch allzu sehr nach den bereits erwähnte Neoprog-Größen vergangener Tage an. Einen genuinen Konchordat-Touch kann ich beim besten Willen nicht ausmachen. Das klingt nach Arena, IQ, Jadis, Pallas und Kino aber nicht nach einer Band, die wirklich was Neues zu sagen hätte.

Das ist zwar alles ganz gut gemacht, lässt mich persönlich aber ziemlich kalt. Die erwähnten Tempowechsel finde ich kaum erwähnenswert; rhythmisch komplex ist anders. Auch die Melodien finde ich eher gewöhnlich als besonders gelungen oder gar packend.

Der Sänger klingt ein wenig wie Gary Chandler, das "Schlagzeug" ist ziemlich eindimensional und die Keyboards mitunter käsig wie zu besten 80er Zeiten.

Da höre ich lieber die Originale.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: siehe oben
Veröffentlicht am: 26.1.2012
Letzte Änderung: 26.1.2012
Wertung: 5/15
nichts Neues

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Konchordat

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 English Ghosts 6.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2011; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum